Ein IT-Systemhaus mit rund 18 Mio. Euro Gesamtleistung hatte über drei Jahre steigende Umsätze bei einem Nachsteuerergebnis von durchgehend unter einem Prozent erwirtschaftet. Danach kippte die Entwicklung: Im Vorjahr entstand ein Verlust von rund 800 TEUR.
Gleichzeitig fehlte die notwendige Transparenz. Die Buchhaltung war zwei Monate im Rückstand, der letzte testierte Jahresabschluss zwei Jahre alt und die realen Deckungsbeiträge der Geschäftsbereiche waren unbekannt. Hinzu kam eine befristete Kreditlinie, über deren Verlängerung die Bank in drei Monaten entscheiden würde.
Dieses Praxisbeispiel basiert auf einem realen Mandat. Unternehmens- und personenbezogene Angaben wurden zum Schutz des Mandanten anonymisiert.Die wirtschaftliche Situation musste beurteilt werden, obwohl wesentliche Informationen noch nicht vollständig vorlagen. Gleichzeitig setzte die auslaufende Kreditlinie einen klaren zeitlichen Rahmen.
Aus offenen Posten, BWA, Lohnjournalen und der Auftragsplanung konnte dennoch eine belastbare Grundlage entwickelt werden. Entscheidend war, jede Prämisse herzuleiten und über eine Analyse des Working Capital zu plausibilisieren.Die kurzfristige Liquiditätsentwicklung transparent machen und den tatsächlichen Kapitalbedarf bestimmen.
Die Analyse der Produktivität im technischen Bereich machte wirtschaftliche Schwachstellen sichtbar.
Ein klarer Zeitplan zeigte, welche Maßnahmen bis zur anstehenden Prolongationsentscheidung erforderlich waren.
Die kurzfristige Liquiditätsentwicklung transparent machen und den tatsächlichen Kapitalbedarf bestimmen.
Die Analyse der Produktivität im technischen Bereich machte wirtschaftliche Schwachstellen sichtbar.
Ein klarer Zeitplan zeigte, welche Maßnahmen bis zur anstehenden Prolongationsentscheidung erforderlich waren.
Innerhalb kurzer Zeit entstand eine belastbare Grundlage für die weiteren Entscheidungen. Der unterjährige Kapitalbedarf wurde beziffert, eine Lieferantenstundung in die Planung eingebunden und ein konkreter Zeitplan bis zur Prolongationsentscheidung entwickelt.
Gleichzeitig wurden die wirtschaftlichen Schwachstellen sichtbar. Daraus entstand ein Maßnahmenpaket mit der Offenlegung der Verlustsegmente, der Bereinigung des Produktportfolios, der Anpassung der Preisgestaltung und dem Aufbau eines Controllings. Aus derselben Arbeit entstand in der Folge die Fortführungsprognose.Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen. Wir melden uns zeitnah persönlich bei Ihnen.